Die Favoriten scheiterten – Eppingens Tiviakov und Gyimesi in guter Form

Der Europacup der Vereinsmannschaften (6-er-Teams) im türkischen Antalya/Kemer endete bei den Männern mit einer großen Überraschung. Nicht der deutsche Meister OSC Baden-Baden – durch die kurzfristige Meldung von Weltmeister Viswanathan Anand noch auf Platz 1 der Startrangliste der 56 Mannschaften gerückt – noch die russischen Mitfavoriten Ural Sverdlovskya und Tomsk-400 holten Gold, sondern das spanische Team Linex Magic Merida, angeführt vom amerikanisch/russischen GM Gata Kamsky. Für Sverdlovsk und Tomsk (Titelverteidiger) blieben nur Silber und Bronze. Der OSC Baden-Baden verpasste nur um einen halben Brettpunkt den Bronzerang, vielleicht auch deshalb, weil der noch ermüdete Weltmeister erst ab Runde 5 zum Einsatz kam. Im russischen Team Economist SGSEU-1 Saratov, das Sechster wurde, wirkte auch Eppingens neue Nummer 1 GM Sergey Tiviakov an Brett 3 mit und erzielte mit 3,5 Punkten aus 6 Partien ein respektables Resultat. Der naturalisierte Niederländer verlor erst die letzte Partie. Genau erging es Eppingens langjähriger Nummer 1 GM Zoltán Gyimesi am Spitzenbrett des rein ungarischen Teams Csuti –Hydrocomp Chess Club (Rang 25) mit insgesamt 4 Punkten aus 6 Partien.
Den Frauenwettbewerb (18 Vierer-Mannschaften) gewann das Team Monte Carlo mit 4 Weltklassegroßmeisterinnen. Eine Monegassin war nicht dabei!

Spanischer Sieg im Europa-Cup der Vereinsmannschaften

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