Über die Saison 2018-19 auf badischer und Bezirksebene wurde bereits berichtet. Die meisten SCE-Saisonziele wurden erreicht. Aber eine kritische Nachbetrachtung ist sinnvoll.

In der Verbandsliga konnte die „Zweite“ schon nach der vorletzten Runde den Klassenerhalt feiern. Verschwiegen sei aber nicht, dass Teamchef Markus Beer in wichtigen Spielen einen kräftigen Schluck aus der „Zweitliga-Pulle“ nahm, wenn es Reglement und Termingestaltung zuließen. So steuerten FM Bilchinski (1,0 aus 1), FM Gibicar (2,0 aus 2) und IM Mann (0,5 aus 1) bei ihren wenigen Einsätzen entscheidende Punkte zum Saisonziel bei, während die meisten Spieler aus dem Spielerstamm leicht negativ abschnitten. Gut Sportchef Reimold (4,5 aus 8) und Hahn (4,0 aus 8) an der Peripherie des Teams.

In der Landesliga konnte die „Dritte“ ihr erklärtes Saisonziel Aufstieg am Ende doch  nicht verwirklichen. Sie stellte die kompakteste Mannschaft des Vereins, die kaum einmal Spieler nach oben oder unten abgab. Hervorzuheben Sandmeier am Spitzenbrett (5,0 aus 9), Heinl (5,0 aus 7), Seiler (6,0 aus 8), Götz (5,0 aus 8) und Geiger (4,0 aus 7). Die anderen im Team konnten ihr Leistungsvolumen nicht ganz erreichen.

In der Bezirksklasse schaffte die „Vierte“ nach katastrophalem Start (1:7-Punkte) mit fünf Siegen in Folge noch den guten 3. Platz, obwohl sie mit Frenznick und Sengos zwei ihrer Leistungsträger allzu oft an Team 2 abgeben musste. Sengos (6,0 aus 8 in zwei Teams), P. Noe (6,5 aus 9) und  Faber (5,5 aus 9) konnten überzeugen. Die Maßnahme, die drei Shapiros in Team 4 einzubauen, war erfolgreich. Vater Vladimir (4,0 aus 7) hat ohnehin Landesliga-Stärke. Auch die Kinder Nina und Danil (5,5 aus 8) werden immer besser.

In der Kreisklasse B schaffte die „Fünfte“ gerade mal den Klassenerhalt. Neuner (3,0 aus 6), Borho (3,5 aus 7), Roßbach (2,5 aus 5) und D. Meder (3,0 aus 6) lagen immerhin bei pari, die Vorstandsmitglieder Kaufmann (2,0 aus 3) und Petri (2,0 aus 2) bei ihren wenigen Einsätzen sogar darüber.

In der Kreisklasse D bestand die „Sechste“ zumeist nur aus zwei (statt vier) Spielern. Alle 20 Partien spielte Teamchef Benjamin Steigerwald mit (16,0 aus 20); Artur Muradyan (10,5 aus 16) war meist dabei. Da besteht Bedarf an Blutzufuhr. Vielleicht lassen sich bis Saisonbeginn

einige Kinder aus Peter Noes Schulschachgruppe aktivieren.

Nachlese zur Saison 2018-19 auf badischer Ebene