{"id":1242,"date":"2011-10-04T20:41:38","date_gmt":"2011-10-04T19:41:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2011\/10\/04\/sankt-petersburg-gewann-den-club-cup-2011\/"},"modified":"2011-10-04T20:41:38","modified_gmt":"2011-10-04T19:41:38","slug":"sankt-petersburg-gewann-den-club-cup-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2011\/10\/04\/sankt-petersburg-gewann-den-club-cup-2011\/","title":{"rendered":"Sankt Petersburg gewann den Club Cup 2011"},"content":{"rendered":"<p> <strong>OSG Baden-Baden nach Schlussrundenniederlage auf Platz 6<\/strong><\/p>\n<p>Was w\u00c3\u00a4re gewesen, wenn der SC Eppingen sein Spielrecht bei der europ\u00c3\u00a4ischen Meisterschaft der Vereine wahr genommen h\u00c3\u00a4tte? Auch in guter Besetzung w\u00c3\u00a4re im slowenischen Rogaska Slatina wohl nicht mehr als ein guter Mittelplatz in einem sehr heterogen besetzten Teilnehmerfeld herausgesprungen.<!--more--><br \/>\n62 Sechserteams spielten 7 Runden nach \u00e2\u20ac\u017eSchweizer System\u00e2\u20ac\u0153. Die viel zu geringe Rundenzahl l\u00c3\u00b6ste ein regelrechtes Lotteriespiel aus. So st\u00c3\u00bcrzte der Deutsche Meister OSG Baden-Baden durch eine 2:4-Niederlage gegen den Favoriten SOCAR, das Team der Erd\u00c3\u00b6lgesellschaft Aserbeidschans von Platz 2 auf Platz 6 ab. In der 6. Runde hatte den Badest\u00c3\u00a4dtern beim 3:3 (6 Remisen) gegen den sp\u00c3\u00a4teren Turniersieger Sankt Petersburg wohl der Mut gefehlt. Daf\u00c3\u00bcr gab es gegen SOCAR ein schreckliches \u00e2\u20ac\u017eGemetzel\u00e2\u20ac\u0153. Alle 6 Partien endeten mit einer Entscheidung. Das Endergebnis (2:4) lief gegen die Deutschen, w\u00c3\u00a4hrend die Russen aus Sankt Petersburg gegen das armenische Team Mika siegreich blieben und mit 13 Punkten Gold holten; Silber ging an das Team SOCAR mit 12 Punkten, das in Runde 3 gegen Bosna Sarajevo verloren hatte. Wie fragw\u00c3\u00bcrdig das Turniersystem war, erkennt man auch daraus, dass die beiden Spitzenteams gar nicht gegeneinander spielten. Dahinter f\u00c3\u00bcnf Mannschaften mit je 11 Punkten. Bronze gewann  \u00c3\u00bcberraschend das tschechische Novy Bor vor Saratov, Moskau, Baden-Baden und Sarajevo.<br \/>\nBeeintr\u00c3\u00a4chtigt wurde die Veranstaltung durch das zeitgleiche Chess- Masters- Finale in Sao Paulo, in das mit Anand, Carlsen und Vallejo Pons (neben Aronian, Ivanchuk und Nakamura) gleich drei Spieler aus dem Kader der OSG Baden-Baden involviert waren. Svidler und Kasimdzhanov waren zwar dabei, spielten aber f\u00c3\u00bcr die OSG \u00e2\u20ac\u201c Konkurrenten Sankt Petersburg bzw. SOCAR.<br \/>\nUnd was machten die Eppinger Kaderspieler in Rogaska Slatina? Es waren immerhin vier, die f\u00c3\u00bcr verschiedene Mannschaften am Brett sa\u00c3\u0178en. Ferenc Berkes spielte f\u00c3\u00bcr Sarajevo (Platz 7) und erzielte mit 3 Punkten aus 5 Partien eine Performance von 2.726. Dr. Victor Bologan ging f\u00c3\u00bcr die Westsibirier von Tomsk-400 (Platz 11) mit 3,5 Punkten aus 5 Partien (Performance 2.686) ans Brett. Evgeny Postny war im israelischen Team Beer Sheba (Platz 19) mit 4,0 Punkten (Performance 2.662) einer der Leistungstr\u00c3\u00a4ger und Altmeister Lothar Vogt holte f\u00c3\u00bcr die Z\u00c3\u00bcricher SG (Platz 29) 3,5 Punkte aus 6 Partien (Performance 2.399). Bis auf Vogt, der leicht unter pari lag, werden sich alle Eppinger verbessern.<br \/>\nZwei weitere deutsche Teams spielten mit fast reinen Amateurmannschaften mit. Die SF Berlin kamen mit 8 Punkten auf Platz 17, die SG Solingen mit 6 Punkten auf Platz 39.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OSG Baden-Baden nach Schlussrundenniederlage auf Platz 6 Was w\u00c3\u00a4re gewesen, wenn der SC Eppingen sein Spielrecht bei der europ\u00c3\u00a4ischen Meisterschaft der Vereine wahr genommen h\u00c3\u00a4tte? 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