{"id":1330,"date":"2011-12-22T00:01:55","date_gmt":"2011-12-21T23:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2011\/12\/22\/quo-vadis-schachclub-eppingen\/"},"modified":"2011-12-22T00:09:57","modified_gmt":"2011-12-21T23:09:57","slug":"quo-vadis-schachclub-eppingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2011\/12\/22\/quo-vadis-schachclub-eppingen\/","title":{"rendered":"Quo vadis Schachclub Eppingen ?"},"content":{"rendered":"<p> <strong>Zur Halbzeit der Schachsaison 2011\/12 und ein Ausblick auf 2012<\/strong><\/p>\n<p>Wohin geht der Weg des einzigen Schach-Bundesligisten unserer Region? Eine Betrachtung bei Halbzeit der Spielsaison 2011\/12 ist angemessen. Im Gegensatz zur gro\u00c3\u0178en Politik scheint der Verein seine Finanzkrise aus dem Fr\u00c3\u00bchjahr 2010 gut bew\u00c3\u00a4ltigt zu haben. Die Treue der bisherigen und die Gewinnung neuer Sponsoren schaffen die Voraussetzungen daf\u00c3\u00bcr, dass in der Fachwerkstadt auch weiterhin Spitzenschach geboten werden kann. Gleichwohl stellt die Finanzierung einer Bundesligamannschaft eine gro\u00c3\u0178e Herausforderung f\u00c3\u00bcr die Verantwortlichen dar und es wird auch in Zukunft sorgf\u00c3\u00a4ltiger zeitnaher Kalkulationen bed\u00c3\u00bcrfen. Zus\u00c3\u00a4tzliche Unterst\u00c3\u00bctzung ist weiterhin willkommen und notwendig.<br \/>\nIm Bereich Verbandsebene hat der Verein, der zeitweise bis zu 10 Aktiven-Mannschaften unterhalten hat, eine notwendige Frontbegradigung vorgenommen. Es sind aber einschlie\u00c3\u0178lich der Bundesligamannschaft immer noch stolze sieben Aktiventeams, die f\u00c3\u00bcr den Verein an die Bretter gehen.<!--more--><br \/>\nIn der 1. Bundesliga steht man nach 7 Runden auf Platz 4 unter 16 Mannschaften und ist auf Tuchf\u00c3\u00bchlung mit Spitzenreiter OSG Baden-Baden und punktgleich mit dem SV Werder Bremen und der SG Solingen. Um an die Erfolge des letzten Jahres (Platz 3 in der Endtabelle) anzukn\u00c3\u00bcpfen, war es notwendig gewesen, das Team noch einmal zu verst\u00c3\u00a4rken (Harikrishna + Bologan), da die \u00e2\u20ac\u017eK\u00c3\u00b6nigsklasse\u00e2\u20ac\u0153 ihr Format weiter verbessert hat und auch die Aufsteiger alles andere als \u00e2\u20ac\u017ePr\u00c3\u00bcgelknaben\u00e2\u20ac\u0153 sind. Am 04.-05.02. geht mit dem Auftritt in Dresden (Dresden + Tegel) die Zeit der weiten Reisen zu Ende. Am 25.-26.02. richtet dann Reisepartner SV Hockenheim zum zweiten Mal ein Bundesliga-Wochenende aus (Hamburg + SF Berlin) und am 17.-18.03. h\u00c3\u00a4lt der Bundesligazug dann endlich in Eppingen (Wattenscheid + Dortmund). Zum Finale am 14.-15.04. (Baden-Baden + Trier) wartet dann in der B\u00c3\u00a4derstadt der Deutsche Meister OSG Baden-Baden. Man darf noch tr\u00c3\u00a4umen in Eppingen!<br \/>\nIn der Oberliga k\u00c3\u00b6nnten das leicht Albtr\u00c3\u00a4ume werden, wenn es nicht bald gelingt, einen Befreiungsschlag zu landen. Dazu besteht am 15.01. an eigenen Brettern gegen die ebenfalls nicht ungef\u00c3\u00a4hrdete SG Waldshut-Tiengen die n\u00c3\u00a4chste Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte. Vielleicht sieht dann die Welt wieder viel freundlicher aus. Gegenw\u00c3\u00a4rtig steht die \u00e2\u20ac\u017eZweite\u00e2\u20ac\u0153 nach drei knappen Niederlagen in Folge auf Platz 9 und damit auf einem Abstiegsplatz. Selbst nach einem Sieg gegen das Team vom Hochrhein w\u00c3\u00a4re man l\u00c3\u00a4ngst nicht \u00e2\u20ac\u017eaus dem Schneider\u00e2\u20ac\u0153. Das weitere, schwere Programm mit Baden-Baden III, Karlsruhe, Bad Mergentheim und Dreisamtal verdeutlicht den Ernst der Lage. Es wird nicht leicht werden f\u00c3\u00bcr Eppingens st\u00c3\u00a4rkstes Amateurteam, die h\u00c3\u00b6chste badische Spielklasse zu halten!<br \/>\nIn der Landesliga wurde die \u00e2\u20ac\u017eDritte\u00e2\u20ac\u0153 durch die Niederlage gegen das BG Buchen II j\u00c3\u00a4h auf den Erdboden zur\u00c3\u00bcck geholt. N\u00c3\u00b6tig w\u00c3\u00a4re die \u00e2\u20ac\u017ePleite\u00e2\u20ac\u0153 nicht gewesen! Nun geht das Spalier durch den Bezirk Odenwald weiter (Tauberbischofsheim, Paimar, Mosbach). Schon an der Tauber am 29.01. muss der n\u00c3\u00a4chste H\u00c3\u00a4rtetest bestanden werden. Dass das Team wegen der neuen Klassenstruktur (bis zu 5 Absteiger) in Gefahr geraten k\u00c3\u00b6nnte, ist freilich nicht anzunehmen. Dazu ist die Substanz der Mannschaft einfach zu gro\u00c3\u0178. Aber Titelambitionen erfordern eine wesentliche Steigerung.<br \/>\nIn der Bezirksklasse wurde die \u00e2\u20ac\u017eVierte\u00e2\u20ac\u0153 durch die Hereinnahme von vier Jugendlichen aus dem U16-Kader drastisch verj\u00c3\u00bcngt. Bis jetzt wurde die Risikobereitschaft der Spielleitung belohnt. Nur beim SK Sandhausen II gab es eine deutliche Niederlage. Mit einem guten dritten Platz geht man in die 2. Halbzeit. Am 12.02. tritt Tabellenf\u00c3\u00bchrer Heiligkreuzsteinach im Hotel \u00e2\u20ac\u017eVilla Waldeck\u00e2\u20ac\u0153 an. Dann sieht man weiter. Zum Aufstieg in die Bereichsliga berechtigt heuer nur der Meistertitel. An diesen glaubt man in Eppingen eigentlich nicht, aber man l\u00c3\u00a4sst sich auch gerne \u00c3\u00bcberraschen.<br \/>\nIn der Kreisklasse A ist die wenig schw\u00c3\u00a4chere \u00e2\u20ac\u017eF\u00c3\u00bcnfte\u00e2\u20ac\u0153 das \u00c3\u00a4lteste Team im Verein. Beim letzten Spiel in Angelbachtal sa\u00c3\u0178 eine Mannschaft mit einem Altersschnitt von 66 Jahren an den Brettern. Da kommt reichlich Erfahrung zusammen und das dokumentiert sich in einem guten zweiten Platz, punktgleich mit Spitzenreiter SF Rot. Da es zwei Aufsteiger in die Bezirksklasse gibt, sind die Eppinger Chancen, eines dieser Tickets zu ergattern, durchaus realistisch. Hier gibt es am 12.02. ein Schl\u00c3\u00bcsselspiel in St. Leon-Rot zwischen Rot und Eppingen; dann wei\u00c3\u0178 man, in welche Richtung der Zug abf\u00c3\u00a4hrt.<br \/>\nDie Kreisklasse C mit Sechserteams ist f\u00c3\u00bcr die \u00e2\u20ac\u017eSechste\u00e2\u20ac\u0153 eine neue Erfahrung. Man h\u00c3\u00a4tte auch in der Kreisklasse B spielen k\u00c3\u00b6nnen, aber das Personal reichte f\u00c3\u00bcr ein Achterteam einfach nicht aus. Nach vier Runden steht die einzige SCE- Mannschaft ohne besondere Ambitionen auf Platz drei. F\u00c3\u00bcr die \u00e2\u20ac\u017eSechste\u00e2\u20ac\u0153 ist die Winterpause k\u00c3\u00bcrzer, als f\u00c3\u00bcr andere. Da die Kreisklasse C mit ihren nur sechs Mannschaften eine Doppelrunde spielt, wurde ein Sonderspieltag auf den 15.01. gelegt. Dann muss Eppingen VI bei Rot II antreten. Wie der Zieleinlauf in dieser Klasse aussieht, ist nicht abzusehen. Teamchef Bernd Michelmichel ist das eigentlich auch egal. Seine Mitstreiter und er wollen Schach spielen und das gen\u00c3\u00bcgt!<br \/>\nAuch in der Kreisklasse D ist der SC Eppingen mit seiner \u00e2\u20ac\u017eSiebten\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; einer Vierermannschaft &#8211; vertreten. Das ist das j\u00c3\u00bcngste Team des Vereins. In der vierten Runde betrug das Durchschnittsalter der eingesetzten Spieler gerade mal 14 Jahre. Das \u00c3\u00a4ndert sich gelegentlich, wenn Vorstandsmitglied Timo Petri &#8211; bevorzugt bei Ausw\u00c3\u00a4rtsspielen und als Fahrer &#8211; zum Einsatz kommt. Auch die \u00e2\u20ac\u017eSiebte\u00e2\u20ac\u0153 ist ein Opfer der Personalknappheit beim SCE geworden. Sie h\u00c3\u00a4tte das Spielrecht in der Kreisklasse C gehabt, aber f\u00c3\u00bcr sechs Spieler reichte die Decke eben nicht! Vielleicht aber sieht es im n\u00c3\u00a4chsten Jahr besser aus. Gegenw\u00c3\u00a4rtig f\u00c3\u00bchrt das Team die Staffel 2 ihrer Klasse souver\u00c3\u00a4n an und ist f\u00c3\u00bcr die Playoff \u00e2\u20ac\u201cSpiele qualifiziert!<br \/>\nEinen wichtigen Teil der Vereinsarbeit nimmt das Jugendschach ein. Da will der Verein zur Dynamik zur\u00c3\u00bcckkehren, die das Engagement des fr\u00c3\u00bcheren Jugendtrainers Karl Eyer damals der Jugendarbeit verliehen hatte. Immer wieder wurden \u00c3\u00bcber Anf\u00c3\u00a4ngerlehrg\u00c3\u00a4nge mit nachfolgender Weiterbildung zum Bauern-, Turm- und K\u00c3\u00b6nigsdiplom dem Verein Talente zugef\u00c3\u00bchrt. Dieser Aufgabe hat sich Cedric Hahn, ehemals selbst Absolvent dieser Lehrg\u00c3\u00a4nge und heute die Nummer 2 hinter \u00e2\u20ac\u017e\u00c3\u0153berflieger\u00e2\u20ac\u0153 Christopher Noe im Eppinger Jugendschach gewidmet. Markus Beer, spielstarker Neuzugang vom G\u00c3\u00bctersloher SV versucht, den Nachwuchs mit gezieltem 14-t\u00c3\u00a4gigem Leistungstraining weiterzubringen und dar\u00c3\u00bcber hinaus bietet der Talentst\u00c3\u00bctzpunkt Eppingen-Schwaigern (ein F-Kader-St\u00c3\u00bctzpunkt) den Jugendlichen weitere Trainingsm\u00c3\u00b6glichkeiten durch einen B-Trainer an. Das \u00e2\u20ac\u017eMentorenmodell\u00e2\u20ac\u0153 im Verein (Einzeltraining f\u00c3\u00bcr besondere Talente durch spielstarke und erfahrene Turnierspieler) wird beibehalten. Schulschach an Gymnasium und Realschule \u00e2\u20ac\u201coft angedacht, und wegen fehlenden Personals zur\u00c3\u00bcckgestellt \u00e2\u20ac\u201c soll n\u00c3\u00a4chstens realisiert werden.<br \/>\nDass der Verein im Jugendschach bemerkenswerte Erfolge auch in j\u00c3\u00bcngerer Zeit vorzuweisen hat, ist unstrittig. \u00e2\u20ac\u017eEigengew\u00c3\u00a4chs\u00e2\u20ac\u0153 Christopher Noe holte Bronze bei der deutschen U16-Einzelmeisterschaft 2011, das U16-Team ist in ein paar Tagen zum vierten Mal bei der deutschen Vereinsmeisterschaft in Triptis\/Th\u00c3\u00bcringen dabei (zuvor als U12 bzw. U14), das U20-Team spielt in der Badenliga und strebt den Aufstieg in die BW-Liga U20 an. Es tut sich was beim SC Eppingen und das nicht nur im Profibereich!<br \/>\nAuch bei den Senioren (60 Jahre und \u00c3\u00a4lter) ist der SCE mit Engagement vertreten. Mehrere badische Meisterschaften haben ihren Platz in den Vereinsannalen gefunden und das A-Team hat sein Ticket f\u00c3\u00bcr das n\u00c3\u00a4chste Titelturnier schon sicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Halbzeit der Schachsaison 2011\/12 und ein Ausblick auf 2012 Wohin geht der Weg des einzigen Schach-Bundesligisten unserer Region? Eine Betrachtung bei Halbzeit der Spielsaison 2011\/12 ist angemessen. 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