{"id":1600,"date":"2012-11-28T22:33:49","date_gmt":"2012-11-28T20:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2012\/11\/28\/karl-eyer-ein-urgestein-des-eppinger-schachclubs-wird-siebzig\/"},"modified":"2012-11-28T22:36:52","modified_gmt":"2012-11-28T20:36:52","slug":"karl-eyer-ein-urgestein-des-eppinger-schachclubs-wird-siebzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2012\/11\/28\/karl-eyer-ein-urgestein-des-eppinger-schachclubs-wird-siebzig\/","title":{"rendered":"Karl Eyer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Urgestein des Eppinger Schachclubs wird Siebzig<\/strong><\/p>\n<p style=\"clear: both; text-align: center\" align=\"center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/karl.jpg\" alt=\"Jugendopen.\" style=\"border: 1px solid gray; float: none\" \/><\/p>\n<p>Am <strong>27. November 2012<\/strong> vollendet Karl Eyer sein siebzigstes Lebensjahr. Der Jubilar, der seit Januar 1957 Mitglied des Schachclubs Eppingen ist, hat in langen 55 Jahren als Spieler, Vorstandsmitglied und Jugendtrainer f\u00c3\u00bcr seinen Verein eine Menge geleistet. Er geh\u00c3\u00b6rt der legend\u00c3\u00a4ren Traditionsmannschaft des SCE an, die die Stationen von der Kreisklasse bis zur Oberliga durchlief und damit die Voraussetzungen f\u00c3\u00bcr den heutigen sportlichen Stellenwert des Vereins im deutschen Schach mit geschaffen hat.<!--more--><br \/>\nSchon als Jugendlicher war \u00e2\u20ac\u017eder Karl\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; wie ihn im Verein alle nennen &#8211; sehr erfolgreich. Bereits 1958 wurde er Bezirksjugendmeister. Seine zahlreichen Teilnahmen an badischen Jugendmeisterschaften kr\u00c3\u00b6nte er 1962 mit der badischen Vizemeisterschaft. Der Stammspieler der 1. Mannschaft schlug auch in der 1963 erstmals erreichten Oberliga eine scharfe Klinge. Sein Spielstil war irgendwo zwischen romantisch und kompromisslos angesiedelt und stets von hoher Kreativit\u00c3\u00a4t. Die damit gelegentlich verbundenen Niederlagen nahm der Schachspieler aus Leidenschaft billigend und in sportlicher Manier in Kauf. Mancher Meisterskalp baumelte in dieser Zeit an seinem G\u00c3\u00bcrtel. Im Verein bestritt er wesentlich vereinsinterne Turniere und Mannschaftsk\u00c3\u00a4mpfe. Zur Teilnahme an externen Turnieren blieb aus famili\u00c3\u00a4ren und beruflichen Gr\u00c3\u00bcnden nicht viel Zeit. Bis 2011 stand er seinem Klub regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig zu Wettk\u00c3\u00a4mpfen zur Verf\u00c3\u00bcgung. Dann musste er das Turnierschach aus gesundheitlichen Gr\u00c3\u00bcnden aufgeben.<br \/>\nAuch als Funktionstr\u00c3\u00a4ger hat er sich immer wieder eingebracht: als Schriftf\u00c3\u00bchrer, Jugendleiter, stellvertretender Spielleiter und stellvertretender Schriftf\u00c3\u00bchrer wird er in den Annalen des Vereins gef\u00c3\u00bchrt. Da kommen rund 15 Jahre T\u00c3\u00a4tigkeit schnell zusammen. Seine Hauptverdienste aber liegen in seiner Arbeit als Jugendtrainer seit Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bis 2011, als er das Training systematisierte und dem Verein immer wieder neue Talente zuf\u00c3\u00bchrte. Dass der Schachclub bis auf 10 Aktiven-Mannschaften aufr\u00c3\u00bcsten konnte, war im Wesentlichen sein Verdienst. Er, der erkl\u00c3\u00a4rte Individualist, bediente sich der niederl\u00c3\u00a4ndischen \u00e2\u20ac\u017eStappen -Methode\u00e2\u20ac\u0153, die die meisten Nachwuchstrainer in Deutschland anwenden und die er \u00e2\u20ac\u201c sp\u00c3\u00a4t &#8211; noch erlernte. Als Karl Eyer aus gesundheitlichen Gr\u00c3\u00bcnden k\u00c3\u00bcrzer treten und bald danach aufh\u00c3\u00b6ren musste, riss das in der Nachwuchsarbeit des Vereins eine gro\u00c3\u0178e L\u00c3\u00bccke, die zu schlie\u00c3\u0178en lange Zeit in Anspruch nahm.<br \/>\nDer Schachclub hat sich die Schaffenskraft Karl Eyers stets mit anderen Organisationen teilen m\u00c3\u00bcssen. Da war in erheblichem Umfang die evangelische Kirche, bei der er sich als Kirchengemeinderat und Lektor einbrachte (in beiden Funktionen rund 30 Jahre). Im Kirchenchor singt er inzwischen rund 55 Jahre; 20 Jahre war er dort auch Vorstand. Auch beim BSW (Sozialwerk der Bahn) ist der pensionierte Bahnbeamte eine feste Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e; dort ist er seit rund 50 Jahren aktiv und war 5 Jahre lang Hauptbeauftragter der Freizeitgruppe Schach. In dieser Zeit f\u00c3\u00bchrte er auch eine gro\u00c3\u0178e Schachwoche in der Eppinger Stadthalle durch.<br \/>\nIn der \u00c3\u2013ffentlichkeit wird der Mangel an b\u00c3\u00bcrgerschaftlichem Engagement immer wieder lauthals beklagt. Karl Eyer braucht sich dessenthalben keine \u00e2\u20ac\u017eAsche aufs Haupt\u00e2\u20ac\u0153 streuen. Er hat sein Scherflein im Ehrenamt in \u00c3\u00bcberreichlichem Ma\u00c3\u0178e dargebracht.<br \/>\nDer Schachclub Eppingen begl\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00bcnscht sein Ehrenmitglied zu seinem siebzigsten Geburtstag und w\u00c3\u00bcnscht einen Lebensabend in stabilisierter Gesundheit  im Kreise seiner Familie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Urgestein des Eppinger Schachclubs wird Siebzig Am 27. November 2012 vollendet Karl Eyer sein siebzigstes Lebensjahr. 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