{"id":1636,"date":"2012-12-31T11:10:45","date_gmt":"2012-12-31T09:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2012\/12\/31\/eppingens-u16-sensationeller-vierter-in-naumburg\/"},"modified":"2012-12-31T11:24:44","modified_gmt":"2012-12-31T09:24:44","slug":"eppingens-u16-sensationeller-vierter-in-naumburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2012\/12\/31\/eppingens-u16-sensationeller-vierter-in-naumburg\/","title":{"rendered":"Eppingens U16 sensationeller Vierter in Naumburg"},"content":{"rendered":"<p style=\"clear: both; text-align: center\" align=\"center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/U16-DM.JPG\" alt=\"U16-DM.jpg\" style=\"border: 1px solid gray; float: none\" \/><\/p>\n<p><strong>Von Platz 15 der Startrangliste sprang das Team fast noch auf den Medaillenrang<\/strong><\/p>\n<p>Am Freitagabend lehnte man sich in Naumburg (Saale) im Eppinger Team zufrieden zur\u00c3\u00bcck. Viermal hatte man gegen nach Wertung deutlich \u00c3\u00bcberlegene Mannschaften gut dagegen gehalten und sich mit 5:3-Punkten eine gute Ausgangsposition verschafft, so dass Teamchef Jonas Reimolds Prognose eines einstelligen Tabellenplatzes keine Vision mehr schien. Und am Samstagmorgen hatte man mit K\u00c3\u00b6nigsspringer Iserlohn erstmals einen Gegner, gegen den man als 2,64:1,36-Favorit ans Brett ging. Die Westdeutschen wehrten sich tapfer, aber nach Christopher Noes schneller F\u00c3\u00bchrung am Spitzenbrett schafften Cedric Hahn, Nicolai Bay und Philipp Essig die notwendigen Remisen zum 2,5:1,5-Sieg. Das bedeutete wieder zwei schwere Gegner in den restlichen beiden Runden, aber das konnte die mittlerweile sehr selbstbewusst gewordenen Fachwerkst\u00c3\u00a4dter nicht mehr schrecken.<!--more--><br \/>\nAm Samstagmittag musste das Team gegen den Stader SV ran. Die Niedersachsen -Platz 6 der Startrangliste \u00e2\u20ac\u201c waren 2,29:1,71-Favorit. Nach Gewinnen von Christopher Noe und Nicolai Bay und sowie einer Niederlage von Philipp Essig, der an Brett 4 den Vorzug erhalten hatte, stand es lange 2:1, aber Cedric Hahn verlor und so war es nichts mit dem erhofften Sieg. Es half nichts: am Sonntagmorgen musste man an Tisch 1 gegen den Turnierfavoriten SV Lingen antreten, der inzwischen mit einem glatten 3:1 gegen die SG K\u00c3\u00b6ln-Porz die F\u00c3\u00bchrung \u00c3\u00bcbernommen hatte. An Tisch 2 spielte die punktgleiche SG K\u00c3\u00b6ln-Porz gegen den SC Vaterstetten, den Dritten der Startrangliste. Es wurde ein hei\u00c3\u0178er Tanz um Titel und Pl\u00c3\u00a4tze. Bei Eppingen kam wieder Philipp Essig zum Einsatz, da Jan Sch\u00c3\u00bcckler unp\u00c3\u00a4sslich war und darum bat, nicht spielen zu m\u00c3\u00bcssen. Philipp Essig und Cedric Hahn verloren &#8211; zumindest bei Essig unn\u00c3\u00b6tig, der sogar Gewinnchancen hatte und auch bei Hahn recht ungl\u00c3\u00bccklich. 2:0 also f\u00c3\u00bcr Lingen, das hoher 3,04:0,96-Favorit war! Parallel hielt Porz, das zwei Brettpunkte weniger hatte, mit einer eigenen 2:0-F\u00c3\u00bchrung dagegen- ein echtes Finale! Dramatisch wurde es, als Nicolai Bay f\u00c3\u00bcr Eppingen nach guter Endspielleistung den Anschluss erzielte und auch Vaterstetten auf 1:2 herankam. Die Domst\u00c3\u00a4dter hielten die letzte Partie remis und sicherten damit ihren 2,5:1,5-Sieg. Nun kam es auf die Parallelbegegnung an. Ein Remis an Brett 1 h\u00c3\u00a4tte Lingen gen\u00c3\u00bcgt. Dort sa\u00c3\u0178en sich mit Christopher Noe und Thorben Koop die beiden wertungsbesten Spieler des Turniers gegen\u00c3\u00bcber. Noe war sehr gut eingestellt und eroberte mit einer sch\u00c3\u00b6nen Kombination einen Bauern. W\u00c3\u00bcrde das im Springerendspiel reichen? Auf der DSB-Site im Internet wurde Lingen schon als Meister gehandelt (wohl wegen eines \u00c3\u0153bermittlungsfehlers). Noe gewann die Partie nach sehr guter Endspielleistung nach knapp f\u00c3\u00bcnf Stunden, schaffte damit das 2:2, k\u00c3\u00bcrte die SG K\u00c3\u00b6ln- Porz zum Meister und verschaffte gleichzeitig seinem Team, dem als der Nummer 15 der Startrangliste niemand eine Chance gegeben hatte, Platz vier hinter dem Stader SV und damit den gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ten Erfolg nach dem Gewinn der deutschen U20-Meisterschaft im Jahr 2006. Gef\u00c3\u00bchlt wohl noch h\u00c3\u00b6her zu bewerten, weil alle Spieler der eigenen Jugendarbeit entstammen.<br \/>\nAus der Eppinger Mannschaft ragten Christopher Noe mit 6,0 Punkten aus 7 Partien und Nicolai Bay mit 5,0 Punkten aus 7 Partien (beide ohne Niederlage) heraus. Noe erhielt den Brettpreis an Brett 1, Bay verpasste den Preis an Brett 3 nur wegen der etwas schlechteren Feinwertung. Nicolai Bay wird sich um satte 116 Wertungspunkte verbessern. Aber auch Cedric Hahn mit seinen 2,5 Punkten aus 7 Partien kann angesichts sehr guter Gegner mehr als 40 Punkte zulegen. Der immer optimistische Philipp Essig (2,0 aus 5) und Jan Sch\u00c3\u00bcckler (0,0 aus 2) waren nicht ganz zufrieden, f\u00c3\u00bcgten sich aber in das Team harmonisch ein.<br \/>\nJonas Reimold \u00e2\u20ac\u201c Betreuer, Trainer und Fahrer &#8211; bedankte sich bei seinem Team, das sehr gut harmonierte, aber auch bei den anderen Fahrern, die die weite Reise auf sich genommen hatten (Hans Dekan bei der Hinfahrt sowie die Eltern Essig bei der R\u00c3\u00bcckfahrt).<br \/>\nAuch an anderen Spielorten wurde \u00e2\u20ac\u017ezwischen den Jahren\u00e2\u20ac\u0153 um deutsche Meistertitel gespielt. In Osnabr\u00c3\u00bcck holte sich der SK Bebenhausen bei den Jungs die U20-Meisterschaft. Bei den M\u00c3\u00a4dels landete dort der TSV Schott Mainz auf Platz 1 mit der Eppinger Gastspielerin WFM Alisa Frey (die K\u00c3\u00b6lner Studentin spielt zus\u00c3\u00a4tzlich bei Mainz in der Frauenmannschaft \u00e2\u20ac\u201c das ist zul\u00c3\u00a4ssig). Bei der U14 in Magdeburg siegte die TuS Makkabi Berlin und das Turnier der U12 in Verden\/Aller wurde eine sichere Beute des L\u00c3\u00bcbecker SV von 1873. In diesem Wettbewerb wurden die SF Heilbronn-Biberach unter 20 Mannschaften Elfter. Die Jungs aus Biberach trainieren regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig am Talentst\u00c3\u00bctzpunkt Eppingen \u00e2\u20ac\u201c Schwaigern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Platz 15 der Startrangliste sprang das Team fast noch auf den Medaillenrang Am Freitagabend lehnte man sich in Naumburg (Saale) im Eppinger Team zufrieden zur\u00c3\u00bcck. 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