{"id":563,"date":"2009-03-30T16:53:49","date_gmt":"2009-03-30T15:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2009\/03\/30\/bundesliga\/"},"modified":"2009-03-30T16:53:49","modified_gmt":"2009-03-30T15:53:49","slug":"bundesliga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-eppingen.de\/blog\/2009\/03\/30\/bundesliga\/","title":{"rendered":"Bundesliga"},"content":{"rendered":"<p> <strong>Platz 4 f\u00c3\u00bcr den SC Eppingen \u00e2\u20ac\u201c Knapp am Medaillenrang vorbei<\/strong><\/p>\n<p>Ein \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert knapper Einlauf auf den Pl\u00c3\u00a4tzen 2 bis 6 bescherte dem SC Eppingen in seiner bisher besten Bundesligasaison den respektvollen, aber undankbaren vierten Platz. Am Samstagabend hatten die Fachwerkst\u00c3\u00a4dter nach dem elften Saisonsieg gegen den SV Wattenscheid noch auf Platz zwei gelegen.<br \/>\nDen Titel-  den vierten in Folge &#8211; hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon die OSG Baden-Baden gesichert. Teamchef Sven Noppes wollte auf Nummer sicher gehen und hatte sogar den indischen Weltmeister Viswanathan Anand, der am Donnerstag noch beim Amber-Turnier (Schnellschach und Blindschach) in Nizza an den Brettern sa\u00c3\u0178, einfliegen lassen. So gab es gegen den Zweiten SG Solingen einen glatten 6:2-Erfolg und die Meisterschale gleich mit. Der SC Eppingen als Reisepartner der Badest\u00c3\u00a4dter und aktueller Vierter der Tabelle hatte es mit den Bochumer Vorst\u00c3\u00a4dtern des SV Wattenscheid zu tun. Obwohl Hans Dekan auf seinen Topspieler Sergei Tiviakov verzichten musste und auch Jungstar Falko Bindrich wegen des Abiturs um Freistellung bat, war der Teamcoach zuversichtlich. Mit dem Deutschen Meister Arik Braun an der Spitze und allen sechs Ungarn im Aufgebot des SCE, dazu dem zuletzt \u00c3\u00bcberaus erfolgreichen Namig Guliyev sollte eigentlich nichts schief gehen. So kam es denn auch! Mit drei Siegen und f\u00c3\u00bcnf Remisen blieben die Eppinger beim 5,5:2,5 ohne Niederlage. Die Einzelergebnisse (Eppingen zuerst genannt): GM Braun \u00e2\u20ac\u201c GM Macieja remis, GM Berkes \u00e2\u20ac\u201c GM Rustemov 1:0, GM Balogh \u00e2\u20ac\u201c GM Czarnota remis, GM Gyimesi \u00e2\u20ac\u201c GM Appel remis, GM Ruck \u00e2\u20ac\u201c GM Handke 1:0, GM Acs \u00e2\u20ac\u201c FM Tereick 1:0, GM Medvegy \u00e2\u20ac\u201c FM Str\u00c3\u00a4ter remis, GM Guliyev \u00e2\u20ac\u201c FM Thiel remis. Endergebnis Eppingen \u00e2\u20ac\u201c Wattenscheid 5,5:2,5. Das lag noch \u00c3\u00bcber der Prognose von 5,22:2,78! Da der TV Tegernsee \u00c3\u00bcberraschend gegen den SC Remagen verlor und der SV Werder Bremen keine Brettpunkte gut machen konnte, lagen die Eppinger zum zweiten Mal in dieser Saison auf Platz zwei und hatten vor der abschlie\u00c3\u0178enden 15. Runde alle Chancen auf das \u00e2\u20ac\u017eTreppchen\u00e2\u20ac\u0153.<br \/>\nAm Sonntagmorgen sa\u00c3\u0178en zumindest in Baden-Baden wieder die gleichen Spieler am Brett wie am Tag zuvor. In Bremen dagegen hatte der SV Werder Bremen den englischen Gro\u00c3\u0178meister Luke McShane eingeflogen, um seine Chancen im Kampf gegen den starken hanseatischen Rivalen Hamburger SK zu verbessern. W\u00c3\u00a4hrend Meister OSG Baden-Baden den SV Wattenscheid sicher mit 6:2 nieder hielt, entbrannte zwischen Eppingen und Solingen ein erbitterter Kampf, bei dem lang keine entscheidenden Vorteile eines Teams sichtbar wurden. Nachdem aber der st\u00c3\u00bcrmisch angreifende Arik Braun nach guten Chancen am Spitzenbrett von seinem niederl\u00c3\u00a4ndischen Gegner Daniel Stellwagen ausgekontert wurde, verflogen die Siegeshoffnungen der Fachwerkst\u00c3\u00a4dter. Als schlie\u00c3\u0178lich die Eppinger an den meisten Brettern ihre Gewinnversuche einstellen mussten und die Remisf\u00c3\u00a4hnchen aufgezogen wurden, f\u00c3\u00bchrten die Klingenst\u00c3\u00a4dter mit 4:3. Doch es war wieder einmal Zolt\u00c3\u00a1n Medvegy, der mit seinem Sieg an Brett 7 wenigstens noch ein 4:4 retten konnte. Die Einzelergebnisse (Eppingen zuerst genannt): GM Braun \u00e2\u20ac\u201c GM Stellwagen 0:1, GM Berkes \u00e2\u20ac\u201c GM Nikolic remis, GM Balogh \u00e2\u20ac\u201c GM Buhmann remis, GM Gyimesi \u00e2\u20ac\u201c GM Naumann remis, GM Ruck \u00e2\u20ac\u201c GM Ragger remis, GM Acs \u00e2\u20ac\u201c GM Ernst remis, GM Medvegy \u00e2\u20ac\u201c IM Hoffmann 1:0, GM Guliyev \u00e2\u20ac\u201c IM Edouard remis. Endergebnis 4:4!<!--more--><br \/>\nInzwischen hatte der TV Tegernsee in Remagen mit einem Sieg gegen die SG Trier die Eppinger knapp \u00c3\u00bcberholt und beim Duell der Hansest\u00c3\u00a4dte in Bremen stand es 3,5:3,5. Luke McShane und Jan Gustafsson k\u00c3\u00a4mpften lange in einem Endspiel, das der Engl\u00c3\u00a4nder schlie\u00c3\u0178lich f\u00c3\u00bcr sich entschied. Erst jetzt waren die Eppinger Medaillentr\u00c3\u00a4ume ausgetr\u00c3\u00a4umt. Schlimmer erwischte es noch die Solinger, die von Platz 2 nach der 13. Runde gleich auf Platz 6 im Endklassement abst\u00c3\u00bcrzten. So knapp war der Einlauf noch nie. Von Platz 6 bis Platz 7 klafft eine L\u00c3\u00bccke von 7 Punkten.<br \/>\nDie Trauer im Eppinger Lager hielt sich in Grenzen. In der bislang besten Bundesligasaison hat man nur gegen die drei Erstplatzierten verloren, gegen Solingen remisiert und nicht weniger als elf Begegnungen gewonnen. In der Fachpresse wird das Team aus dem Kraichgau l\u00c3\u00a4ngst als eine deutsche Spitzenmannschaft akzeptiert und gefeiert.<br \/>\nAuch die Leistungen der Einzelspieler k\u00c3\u00b6nnen sich sehen lassen. Zolt\u00c3\u00a1n Medvegy und Namig Guliyev machten die hinteren Bretter zu einer Bank. Mit 10 Punkten aus 15 Partien erzielten sie nominell die meisten Punkte. Sie waren auch die Einzigen, die alle Begegnungen mitspielten.<br \/>\nSportlich am h\u00c3\u00b6chsten zu bewerten ist die Leistung des ungarischen Landesmeisters Ferenc Berkes. An den Brettern 1 bis 3 erspielte er 8,5 Punkte aus 10 Partien, eine sagenhafte Performance von 2.847 und blieb dabei unbesiegt. Spitzenmann Sergei Tiviakov kam sechsmal zum Einsatz, f\u00c3\u00bcr den \u00e2\u20ac\u017eGlobetrotter\u00e2\u20ac\u0153 eine gute Quote. Seine 4,5 Punkte ergaben eine Performance von 2.801. Auch auf Zolt\u00c3\u00a1n Gyimesi und Peter Acs &#8211; die \u00e2\u20ac\u017eL\u00c3\u00a4ngstgedienten\u00e2\u20ac\u0153 im SCE-Team &#8211; war Verlass. Nicht ganz so gut lief es heuer f\u00c3\u00bcr Arik Braun. Der Deutsche Meister wurde f\u00c3\u00bcr seine Risikofreude dieses Mal schlecht belohnt. Aber das kann sich schnell \u00c3\u00a4ndern.<br \/>\nWas gibt es sonst noch Berichtenswertes? Neben dem freiwilligen Absteiger TV Tegernsee m\u00c3\u00bcssen auch die SG Trier, der FC Bayern M\u00c3\u00bcnchen und der USV TU Dresden die Klasse verlassen. Ersetzt werden sie durch die Gruppensieger der 2. Bundesliga: den SK K\u00c3\u00b6nig Tegel (Nord), die SG K\u00c3\u00b6ln-Porz (West), den Erfurter SK (Ost) und den HSK\/Handschuhsheim (S\u00c3\u00bcd).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Platz 4 f\u00c3\u00bcr den SC Eppingen \u00e2\u20ac\u201c Knapp am Medaillenrang vorbei Ein \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert knapper Einlauf auf den Pl\u00c3\u00a4tzen 2 bis 6 bescherte dem SC Eppingen in seiner bisher besten Bundesligasaison den respektvollen, aber undankbaren vierten Platz. 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