Der geschwächte SCE war gegen den SC Viernheim beim 1:7 ohne Chance
Teamchef Jonas Reimold war schon im Vorfeld des Viernheim-Spiels skeptisch, weil einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen, so die Großmeister und schließlich auch noch Jungstar FM Florian Mesaros. So rückte zunächst die 14-jährige Annmarie Mütsch in das Aufgebot. Aber noch immer fehlte ein Spieler. Das offene Brett besetzte der Teamchef nach einigen Absagen schließlich selbst.

Die Gäste konnten dagegen aus dem Vollen schöpfen: 8 internationale Titelträger (5 GM, 2 IM, 1 FM). Das war für das Rumpfteam des SCE zu viel. Die Prognose sah die Südhessen mit 5,79:2,21 vorne. Es kam noch schlimmer. Bei Zeitkontrolle führten die Gäste mit 2,5:0,5 durch Niederlagen von IM Dennis Breder (1) und Annmarie Mütsch (7) bei einem Remis von IM Prof. Dr. Christian Mann (5). In der Fortsetzung verloren IM Christopher Noe (2) , IM Lev Yankelevich (3) und FM Danijel Gibicar (6) ihre Partien. Über 6 Stunden wehrten sich FM  Jonas Hacker (4) und Jonas Reimold (8) tapfer gegen überlegene Gegner. Hacker, der lange gute Chancen hatte, verlor schließlich, während Reimold ein Remis erzwang. Jonas Reimold bezeichnete den Sieg Viernheims als verdient, wenngleich etwas zu hoch ausgefallen. Nun wird der SCE am 07.05. beim SC Emmendingen versuchen, den jetzt an die Südbadener verlorenen Bronzeplatz zurück zu erobern. Eine gute Aufstellung wäre auch deshalb wichtig, weil Ersatzstellung durch Spieler des Reserveteams diese Mannschaft für das Schlussspiel in Karlsruhe am 14.05. schwächen würde.

2. Bundesliga Süd
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